Bundesvereinigung meldet für 2020 leichten Umsatzrückgang
Aufgrund der Corona-Pandemie und den daraus resultierenden Beschränkungen hat die deutsche Ernährungsindustrie im vergangenen Jahr beim Umsatz Federn lassen müssen. Die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) geht davon aus, dass über alle Teilbranchen hinweg ein Erlös von 184,7 Mrd Euro erzielt wurden, was im Vergleich zu 2019 einen leichten Rückgang von 0,3 % bedeuten würde.
Aufgrund der Corona-Pandemie und den daraus resultierenden Beschränkungen hat die deutsche Ernährungsindustrie im vergangenen Jahr beim Umsatz Federn lassen müssen. Die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) geht davon aus, dass über alle Teilbranchen hinweg ein Erlös von 184,7 Mrd Euro erzielt wurden, was im Vergleich zu 2019 einen leichten Rückgang von 0,3 % bedeuten würde. Ausschlaggebend dafür war das schwächere Auslandsgeschäft. Nach einer kurzzeitigen Erholung im Jahr 2019 sind die Exportumsätze im vergangenen Jahr der BVE zufolge mit schätzungsweise 61,3 Mrd Euro um 1,9 % geringer ausgefallen. Das Inlandsgeschäft habe hingegen ein leichtes Plus von 0,4 % aufgewiesen.
Das Wegbrechen der Absätze im Außer-Haus-Markt, das gedämpfte Kaufverhalten der Verbraucher, aber auch die schwache globale Nachfrage im Exportgeschäft, die hohen Krankenstände und nicht zuletzt der durch die Lockdown-Maßnahmen entstandene Druck auf die Lieferketten hätten die Unternehmen im vergangenen Jahr auf eine harte Belastungsprobe gestellt, erklärte BVE-Geschäftsführerin Stefanie Sabet. Dennoch würden die Lebensmittelhersteller in Deutschland weiter am Ziel einer nachhaltigen Transformation der Produktion festhalten. Allerdings habe die Corona-Pandemie mehr denn je verdeutlicht, dass diese Transformation zu mehr Nachhaltigkeit nur gelingen könne, wenn sie Hand in Hand mit der wirtschaftlichen Machbarkeit erfolge, betonte Sabet.
Wie die Bundesvereinigung außerdem mitteilte, hat sich die Zahl der Betriebe in der Ernährungsindustrie im vergangenen Jahr trotz Corona erhöht, und zwar um 0,7 % auf 6 166. Dagegen nahm die Zahl der Beschäftigten in dieser Branche 2020 ab, und zwar um 0,2 % auf 617 484. Im Jahr 2019 hatte die Branche bei den Mitarbeitern noch eine Zunahme um 1,7 % verzeichnet. AgE

